ПРОЕКТЫ      29.08.2022

Die Geschichte von Lilia Ganük: “über eine schwere Kindheit, das Erwachsenwerden und eine große freundliche Familie”

Heute wollen wir über das Leben von Lilia Ganük erzählen, einer Frau, deren Familie deportiert wurde und deren Kindheit und Jugend in die schrecklichen Jahre des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit fiel.

Lilias Vater hieß Abram, er wurde in Sibirien geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Kirgisien (heute Kirgisistan). Lilias Mutter Lizaveta wurde im Dorf Schvernik (heute Dorf Barak) geboren. Ihre Eltern zogen schließlich ins Dorf Orlowka, wo Lilija Ganük 1942 geboren wurde. Lilia wuchs mit ihrer Mutter und ihren Schwestern auf. Vier Brüder starben im Säuglingsalter. Während des Krieges wurde ihr Vater in die Arbeitsarmee eingezogen und wegen seiner Nationalität – Deutscher – bald inhaftiert. Wenige Monate später starb er.

Auch Lilias Mutter und Schwestern hatten es schwer. Lange Zeit gab es nichts zu essen, sie mussten Kräuter, Wurzeln und gefrorene Kartoffeln sammeln. Lilia Ganük erinnert sich, wie ihre Mutter versuchte, Puffer aus gefrorenen Kartoffeln zu machen. Es gab nicht genug zu essen, und die Schwestern folgten ihrer Mutter die ganze Zeit und sagten: „Mama, wir wollen essen.“ Ihre Familie hatte harte Zeit.

Nach dem Schulabschluss arbeitete Lilia Ganük auf dem Feld und sammelte Tabak. Für ein 15-jähriges Mädchen war das eine harte Arbeit. Kurz darauf gelang es ihr, ihren Arbeitsplatz zu wechseln, und sie bekam einen Job bei der Post. Da Lilia die 7-jährige Schule beendet hatte, konnte sie eine Lehre als Näherin machen. Später half ihr dies, einen Job in einem Schneideratelier zu bekommen.

Als junge Erwachsene traf Lilia ihren zukünftigen Ehemann Anatoly, der als Landmechaniker arbeitete und aus der Stadt Talas stammte. Sie haben vier Söhne geboren. Jetzt hat Lilia 25 Enkelkinder und bald wird in dieser großen und freundlichen Familie ein fünfzehnter Urenkelkind zur Welt kommen.

 

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