ПРОЕКТЫ      01.09.2022

Sommersprachcamp für Kinder in Begegnungsstätten

 Eine Führung durch das Museum des deutschen Alltags, eine Meisterklasse Backen, das Feiern traditioneller deutscher Feiertage und vieles mehr im Sommerprojekt „Kindersprachtagesstätten “

In diesem Jahr setzte der Deutsche Humanitäre  Hilfsfond  das Projekt “Kindersprachtagesstätten” auf Basis der Begegnungsstätten  in der Städten Kant, Talas und des Dorfes Sokuluk erfolgreich um.

“Kindersprachtagesstätten”  – ” ist ein Sommercamp für Kinder, die in derselben Stadt oder demselben Dorf leben, in dem dieses Projekt tätig ist. Die Projektteilnehmer sind  Kinder,  die die Zirkel des deutschen Begegnungsstätten besuchen oder Deutsch lernen. Im Sommer sind die Kinder frei von Schule und anderen Aktivitäten, sie haben viel Freizeit. Damit die Kinder in dieser Zeit etwas Nützliches tun können, hat der Deutsche Humanitäre Hilfsfond ein Projekt ” Kindersprachtagesstätten ” ins Leben gerufen.

Während all der Tage der Kindersprachtagesstätten haben sich die Jungs mit Kreativität und Körperkultur beschäftigt, Deutsch gelernt und hatten Spaß im Kreis ihrer Altersgenossen. Jeder Tag in der Tagesstätte war jedoch anders. So widmeten die Kinder in Talas eines Tages den Feiertag – den Johannistag – dem Tag des Heiligen Johannes des Täufers. In Deutschland erinnert dieser Feiertag an heidnische Bräuche. Der Tradition nach sprangen junge Leute an diesem Feiertag über das Feuer, die Mädchen flochten Kränze und ließen sie am Fluss entlang gehen. Auch die Mädchen des Talas-Begegnungsstätte beschlossen, ihre eigenen Kränze zu flechten. Um den gepflegten Vorgarten des Begegnungszentrums nicht zu verderben, entschieden sie sich, Blumen nicht im Hof ​​zu pflücken, sondern selbst aus Papier zu basteln. Da an diesem Feiertag in Deutschland traditionelle deutsche Trachten getragen werden, haben die Jungs beschlossen, Kleider in Miniatur zu machen. Sie haben traditionelle Elemente deutscher Männerkleidung gemalt – Lederhosen, Westen, Hosenträger. Sie zeichneten auch Frauenkleidung, bestehend aus einem flauschigen Rock, einer Bluse, einem Korsett mit Schnürung oder Knöpfen und einer Schürze. Am Ende des Tages hatten alle Kinder und die Führungskräfte eine Fotoshooting mit Kränzen und Papierpuppen in nationalen Trachten.

Der Leiter der Begegnungsstätte Kant beschloss eines Tages, die Jungs ins Museum „Alltagsleben der Volksdeutschen“ zu bringen. Dieses Museum wurde von einem ethnischen Deutschen Wilhelm Lategan im Dorf Rot Front gegründet. Die Kinder waren überrascht, als sie erfuhren, dass es ein solches Museum gibt und sie es besuchen können. Als die Kinder ins Museum kamen, umzingelten sie den Mann und fragten nach all den interessanten Gegenständen, die man heute nur bei seinen Urgroßeltern sehen kann. Es war für die Teilnehmer des Camps eine Überraschung, mechanische Waagen, Spinnmaschinen und andere Gegenstände zu sehen, die jetzt zum Automatismus gebracht wurden. Der Besitzer des Museums erzählte auch von der Geschichte der Ankunft der Deutschen in Kirgisistan, von den Wolgadeutschen und der Deportation.

In Sokuluk wurde es beschlossen, einen Backmeisterkurs für Kinder abzuhalten. Ältere Kinder und Kleinkinder begannen mit Vergnügen mit dem Teig zu arbeiten. Während die Anführer den Teig kneten, erinnerten sich die Kinder zusammen und wiederholten die Worte auf Deutsch. Der Junge, der die meisten Backwörter nannte, erhielt eine ehrenvolle Aufgabe, mit den Erwachsenen Teig zu kneten. Am meisten gefiel den Kindern, dass es möglich war, ein Brötchen in jeder Form zu machen, und dann beschlossen sie, ihre Fantasie zu zeigen. Die Brötchen kamen in einer Vielzahl von Formen und Größen heraus. Es waren Ährchen, Vögel und Bagels. Das Begegnungszentrum roch bald  nach frisch gebackenen Brötchen, war voll von fröhlichem Lächeln und zufriedenen Rufe der Kinder.

An den anderen Tagen lernten die Kinder aktiv Deutsch, sahen sich die Märchen der Brüder Grimm an, infolgedessen  wurden am letzten Tag in jeder Begegnungsstätte eine Märchenvorstellung aufgeführt. Das Märchen „Die goldene Gans“ wurde in Sokuluk inszeniert, „Rotkäppchen“ in Talas und „Glücklicher Hans“ in Kant. Auch an diesem Tag tanzten die Jungs deutsche Volkstänze, sangen Lieder und lasen Gedichte vor.

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