НОВОСТИ      13.12.2022

Deutsche Jugendaktivistin Milena Franz teilte ihre Eindrücke von ihrer Reise nach Frankfurt mit

Dieses Jahr hatte ich das Glück, an einem Jugendaustauschprojekt des Goethe-Instituts teilzunehmen. Wir waren mit einer Jugendgruppe vom Deutschen Haus, vielen Dank für diese Chance. Dieses Projekt gab mir die Möglichkeit, zum ersten Mal nach Deutschland zu reisen und Deutschland mit eigenen Augen zu sehen, es war unvergesslich. Wir fuhren in die Stadt Frankfurt amMain, Bundesland Hessen.

Das Thema des Seminars war – Heimat. Während der ganzen Reise haben wir gelesen, geredet, geschrieben, diskutiert. Jeder Teilnehmer erzählte, erklärte sein Konzept vom Mutterland, für jeden war es anders, ungewöhnlich. Wir hatten die Aufgabe, ein Projekt zu erstellen, aber nicht einfach, sondern ein Fotoprojekt. Das Ziel des Projekts war es, während der ganzen Reise Fotos zu machen. Und am Ende der Woche sollten wir vier oder fünf der besten Fotos auswählen.

Unsere Zeit in Deutschland dauerte nur eine Woche, aber in dieser Zeit sahen und lernten wir so viel. Die Unterrichtsstunden waren Seminare, in denen wir gleichzeitig lernten, unsere Sprache verbesserten und die Geschichte der Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernten.In Deutschland angekommen, wurden wir von Herrn Falk,einem Vertreter des Goethe-Instituts in Deutschland, empfangen.Zu unserem Aufenthaltsort kamenwir mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit Umsteigen, einer großen Gruppe von Menschen mit Koffern, es war so ein Erlebnis!U-Bahn, Straßenbahn, Zug – Verkehrsmittel, mit denen ich noch nicht gefahren bin, Emotionen überwältigten mich. Als wir ankamen, wurden wir ins Hausder Jugend untergebracht, mehrere Personen gleichzeitig in einem Zimmer. In unserem Zimmer waren 5 Mädchen, mit denen wir uns in dieser Zeit gut angefreundet haben. Und schon am Abend hatten wir den ersten Erkundungsspaziergang durch die Gegend, in der wir lebten.

Der erste Tag begann mit einem Vorstellungskreis, jeder erzählte in wenigen Worten von sich. Als nächstes wurde uns ausführlicher über unseren Plan für die kommende Woche informiert. Am Vormittag hatten wir einen guten Unterricht, wir unterhielten uns, beantworteten Fragen, diskutierten. Es war interessant. Am Nachmittag machten wir unseren ersten Ausflug, damit begann unsere Bekanntschaft mit der Stadt.

Wir wohnten an der Federnküste des Meines und gingen jeden Tag über Brücken, an diesem Tag gingen wir auf eine Eisenbrücke mit Schlössern. Er wurde 1869 errichtet, mit der Zeit wurde die Brücke zu einem obligatorischen Teil des touristischen Programms. Wir kamen über die Brücke in die Altstadt.

Der zweite Tag begann mit einer dreistündigen Lektion, in der der Text gelesen und analysiert wurde. An diesem Tag ging der Ausflug ins historische Museum, der Tag war nicht sehr anstrengend. Im Museum sahen wir einen historischen Turm, ritterliche Rüstungen zum Anprobieren, viele interessante Antiquitäten, Modelle des alten, zerstörten und neuen Frankfurts.

Am dritten Tag besuchten wir zwei Städte: Mainz und Wiesbaden. Die erste Station war Mainz, die Gutenbergstadt. Hier gingen wir auf dem Platz spazieren, besuchten das Museum. Das gleichnamige Museum der Gründer des Buchdrucks hatte eine Kopie einer von ihm erfundenen Druckmaschine im Museum. Danach hatten wir das Glück, den Mainzer Dom zu besuchen.Dieser Ort hat drei verschiedene Architekturstile: Romantik, Barock und Gotik. Der nächste Zielpunkt war Wiesbaden, das Verwaltungszentrum des Bundeslandes Hessen. Wir gingen durch den Park in der Innenstadt und fanden eine Thermalquelle. Wie man sagte, dieses Wasser kann getrunken werden,aber es ist zu berücksichtigten, dass es warm, sogar heiß ist.Weiter ging es in die Fußgängerzone, in der sich das Wiesbadener Parlament befand.Wir hattenca. zwei Stunden Freizeit, und gingen bereits in Gruppen durch die engen, verworrenen Straßen von Wiesbaden.Die Hauptaufgabe war, sich nicht zu verlaufen!

Am letzten Tag fuhren wir in eine andere Stadt, also nach Fulda. Wir hatten keinen Spaziergang und waren den ganzen Tag im Studio des „offenen Fuldakanals“. An jenem Tag hatte ich ein unvergessliches Erlebnis. Man erklärte uns, wie eine Kamera im Studio funktioniert, wie man sie einschaltet, wie man sie an einen Monitor, ein Mikrofon anschließt, wie man aufnimmt. Es gab einen Meisterkurs darüber, wie man richtig Interviews dreht, wie man die Kamera hält, wie man als Reporter arbeitet.Als nächstes gab es eine praktische Aufgabe, wir hatten zwei Fragen zum Thema “Heimat” und zwei Reporter mit Kameras, gingen zu den Passanten und fragten ihre Meinung.Während einige Jugendliche an einer Blitzumfrage teilnahmen, gaben andere Interviews. Wir lernten, wie man Licht in einem Studio baut, wie man mit Ton arbeitet. Nach unserer Arbeit hat der Regisseur das gesamte Material zusammengestellt und das fertige Programm montiert. Hier wurde mein kleiner Traum wahr. Ich war in einem Fernsehstudio und sah die Arbeit von innen.

Die Teilnahme an dem Programm hat mir unvergessliche Eindrücke, neue Kenntnisse und tolle Freunde beschert.

Besonderer Dank geht an Herrn Falk, für die Zeit, die er mit uns verbracht hat. Das ist der Mann, der uns von Anfang bis Ende begleitet hat. Ich möchte dem Goethe-Institut und dem Kirgisisch-Deutschen Haus für diese Gelegenheit danken. Ich bin wahnsinnig glücklich und voller Emotionen für das kommende Studienjahr.

Milena Franz – deutsche Jugendaktivistin

 

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