ПРОЕКТЫ      17.09.2021

Projekts «Das sommerliche Sprachcamp am Isik- Kyl See“

Von 15.08 bis 25.08 im Rahmen des Projekts „Das sommerliche Sprachcamp am Isik- Kyl See“ wurde ein Jugendcamp organisiert. Der Ort des Lagers war Pension „ Meridian“ im Norden des Isik-Kyl Sees. Diese Pension hat uns mehrmals als Campingplatzgedient, und hat in dieser Zeit bei unseren Teilnehmern große Liebe und Vertrauen gewonnen. Die Teilnehmer an diesem Camp waren die Kinder im Alter von 16 bis 18 Jahren, die meisten stammen aus deutschstämmigen Familien. Die Kinder kamen aus verschiedenen Regionen des Landes, hatten unterschiedliche Sprachniveaus. Jedoch hatten sie eine gemeinsame Aufgabe-ihr Sprachniveau zu verbessern und auch mehr über Geschichte, Traditionen und Kultur der Deutschen zu erfahren. Um dieses zu erreichen, wurde ein hochqualifiziertes Personal zusammengestellt, bestehend aus einer Leiterin, einem Methodiker, Deutschlehrern, erfahrenen Beratern und Lehrern aus drei Labors: Tanz, Geschichte, und Handwerk. Für jeden Tag wurden der Tagesablauf, der Themenplan und eigene Währung durchdacht. Aus Sicherheitsgründen und m eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu verhindern, wurden vor dem Camp, sowie während des Camps drei Tests auf das Vorhandensein von Virus durchgeführt. Außerdem waren während des Camps das Tragen von Masken und die Einhaltung aller hygienischen und epidemiologischen Standards erforderlich. Der Ankunftstag war der Unterbringung in einer Pension und dem Kennenlernen gewidmet. Ein Spaziergang durch das Territorium wurde von den Beratern organisiert und es wurden auch Spiele zum Kennenlernen abgehalten. An diesem Tag wurden die Kinder auch nach ihren Interessen in Labore eingeteilt und die Lehrer der deutschen Sprache nach einer Umfrage durch Niveau der Sprache geteilt. Am selben Tag füllten die Teilnehmer eine Fragenbogenliste aus der sowohl Fragen zu Geschichte, zur Traditionen und Kultur der Wolgadeutschen, als auch zu deutschen Sprache enthielt. Das Ziel dieser Veranstaltung war es, die Wirksamkeit solcher Lager zu ermitteln, weil am letzten Tag des Camps dieselbe Fragenbogenliste ausgeführt wird und anhand der erhaltenen Ergebnisse festgestellt werden kann, ob die Kinder etwas Neues gelernt haben, das der Campingzweck war. Der Tagesablauf beinhaltete alle Arten von Aktivitäten.Jeden Tag begannen sie mit Morgengymnastik, danach gingen die Kinder zum Strand. Nach dem Frühstuck hatten die Kinder Zeit zum Schwimmen. Die Kinder gingen in Begleitung von Betreuern zum Strand und wer wollte, konnte schwimmen oder einfach nur die See genießen. Nach dem Strand gingen die Kinder in die Labore. Alles, was sie in Labors taten, war es eng mit dem Thema des Tages verbunden. Wenn das Thema des Tages zum Beispiel „Hochzeit “ war, wurde den Kindern im Geschichtslabor erzählt, welche Traditionen für die Wolgadeutschen charakteristisch waren, im Tanzlabor lernten die Kinder einen Hochzeitstanz, im Bastellabor bastelten sie mit eigenen Händen  eine Puppenbraut. Nach den Labors versammelten sich alle Im Speiseraum, um gut zu essen, vor dem Deutschunterricht. In der Freizeit konnten die Kinder an den frischen Luft spielen oder mit einander kommunizieren. Der Deutschunterricht dauerte 3 Stunden, in denen die Kinder ein- bis zweimal eine Pause machten. Auch die Themen des Unterrichts im Deutschunterricht waren untrennbar mit dem Tagesthema verbunden. Den Teilnehmern des Camps wurden Vokabeln, verschiedene Ausdrücke und Redewendungen gegeben. Und während des gesamten Unterrichts lernten die Kinder alles in interaktiver Form. Sie lernten nicht nur Wörter, sondern auch taten es durch Spiele und interessante Aufgaben. Die wichtigste Aufgabe der Lehrer war es auch, den Kindern die Bedeutung und Notwendigkeit der Kenntnis ihrer Muttersprache zu vermitteln. Nach dem Deutschunterricht gingen die Camper an den Strand. Die Strandzeit dauerte bis zum Abendessen, das um 6 Uhr begann. Danach gingen die Teilnehmerwieder in die Labore. Die Kinder mussten für den Abend eine kleine Veranstaltung vorbereiten, sei es eine Szene, oder ein Tanz oder Demonstration von etwas. So wurde jedem Teilnehmer eine gute Möglichkeit gegeben, die Initiative zu ergreifen und sich an etwas Neuem auszuprobieren. Jedes Team zeigte seine eigene Leistung, die sie selbst vorbereitete. Die Juri vertreten durch die Lehrerinnen und Lehrer bewerteten ihre Leistung und somit wurden die Plätze eins, zwei und drei vergeben. Nach dem Abschluss der Veranstaltung wurde den Teilnehmern ein zweites Abendessen wie Brötchen, Eis und Jogurt gegeben. Vor dem Schlafengehen hatten die Kinder die Möglichkeit in der Disko zu tanzen, wo sie Lieblingslieder bestellten konnten. Während des Camps wurde unsere eine eigene Währung, die „Geldiki“ genannt wurden, wurden im Lauf Banknoten in 10, 20, 50 und 100 Geld ausgegeben. Jeder Teilnehmer konnte sie sich selbstfür die aktive Arbeit am Unterricht verdienen. Am letzten Tag des Camps gab es eine Auktion, wo konnte man alles sehr leckeroder nützliches kaufen. Während des Camps wechselten die Teilnehmer zweimal das Labor und jeder konnte daran teilnehmen. Für alle Tage des Aufenthalts haben die Kinder viel Erfahrung und viel Wissen gesammelt und ihre verborgenen Talente offenbart. Am letzten Tag fand eine große Maßnahme statt, zu der unsere Leitung   sowie der Vorsitzende der Räte der Deutschen eingeladen waren. Die Lagerteilnehmer bereiteten eine Aufführung vor, die dem 80. Jahrestag der Deportation der Deutschen gewidmet war, und auch alles was während des Camps vorbereitet wurde. Insgesamt war alles perfekt. Nach der Präsentation bedankte sich die Geschäftsführung für die geleistete Arbeit. Die Teilnehmer erhielten Geschenke in Form von Fotos und bedankten sich für die erreichten Ziele. Generell wurden die Ziele des Camps erreicht, darüber rede, wie die Kinder wirklich viel gelernt haben. Sie weckten das Interesse, ihre Sprachkenntnisse weiter zu verbessern und ihre Traditionen, Kultur und Geschichte zu vertiefen.

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