НОВОСТИ      15.06.2019

Neue Impulse für die Jugendarbeit in Kirgistan.

Ich freue mich, meine Hospitationszeit beim Bundesverband e.V. djo – Deutsche Jugend in Europa vorstellen zu können. Erst vor kurzem habe ich eine Stelle beim Volksrat der Deutschen der Kirgisischen Republik bekommen, und zwar als Referentin für Jugendarbeit bei der Organisation „Deutsche Jugend Kirgistans“.

Ich war bei dieser Organisation als Deutschlehrerin schon zwei Jahren tätig, trotzdem ist die Arbeit als Jugendsprecherin für mich ganz neu. Aber es macht mir großen Spaß wieder etwas ganz Neues zu beginnen! Meine Aufgabe ist die Jugendarbeit in eine neue Richtung zu bewegen. Nach wie vor sollen erfolgreiche Projekte, die bislang vom Deutschen Jugendverband Kirgisistans umgesetzt wurden sowie  Sprachstätten und Sprachcamps, Workshops, Freizeitgruppen unterschiedlicher Richtungen, das Projekt „Eliteförderung“, das Projekt des Netzes der Begegnungsstätten und Jugendclubs weiter stattfinden.

Aber für mich neue Arbeitsstelle bedeutet auch neue Herausforderung. So war ich nach der Suche den neuen Projekten, an denen meine „Deutsche Jugend Kirgistans“ teilnehmen dürfte. Ich  habe im Internet über  ifa-Hospitationsprogramm (Institut für Auslandsbeziehungen) gelesen. Die Versprechungen von ifa waren märchenhaft:

Mit seinem Hospitationsprogramm leistet das ifa einen Beitrag zur Kompetenz-und Organisationsentwicklung in Vereinen, Verbänden und Redaktionen der deutschen Minderheiten und trägt gleichzeitig zur praxisnahen Qualifizierung und länderübergreifender Vernetzung junger Nachwuchskräfte bei.Das Programm umfasst 4-6 wöchige Stipendien, um themenspezifische Best-Practice-Modelle und Arbeitsweisen an einer Gastinstitution kennenzulernen.Das Hospitationsprogramm fördert die fachliche Professionalisierung und ermöglicht neue Impulse und Erkenntnisse für die praktische Arbeit von Institutionen der deutschen Minderheiten. Der integrative Ansatz des Programms vereint dabei praxisorientierte Qualifizierung und internationale Netzwerkarbeit“.

Das war genauso, wonach ich gesucht habe. Entsprechend den Vorgaben des ifa- Hospitationsprogramms können die Hospitanten selbst eine Gastinstitution aussuchen, wo sie ein Praktikum machen wollen. Die Gastinstitution sollte eine Institution der deutschen Minderheiten sein oder aus deren Umfeld stammen. Bei konkreten Qualifizierungsvorhaben, die in diesem Rahmen nicht möglich sind, ist auch eine Hospitation in einer anderen Einrichtung der Kultur-, Medien- oder Jugendarbeit möglich. So war ich wieder beim Recherchieren und stieß im Internet auf Informationen  über den Bundesverband e. V. djo- Deutsche Jugend in Europa. Der Bundesverband e. V. djo-Deutsche Jugend in Europa ist eine Jugendorganisation, die über ihre Verbands- und Projektarbeit besonders die Begegnung von internationalen Jugendgruppen fördert. Und das war wieder genau so, wonach ich suchte.Ohne lange zu überlegen, schrieb ich dem Bundesgeschäftsführer Herrn Robert Werner einen Brief mit der Bitte, mir ein  Hospitationspraktikum beim Bundesverband e. V. djo- Deutsche Jugend in Europa zu ermöglichen und ich bekam von ihm Zusage!

Sehr sorgfältig habe ich Bewerbungsformular für Hospitationsprogramm ausgefüllt und per E-Mail an ifa gesendet. Die Antwort  vom ifa-Koordinator des Hospitationsprogramms, Herrn Simon Ant, kam sehr schnell und wieder bekam ich Zusage! Dann liefen meine Vorbereitungen zum Praktikum. Ich sollte mich um das Ticket, Versicherung und Visum kümmern, aber das war überhaupt nicht schwer. Als alles fertig war, begann meine Wartezeit, die sehr schnell in der  Alltäglichkeit vorbeikam.

So bin ich in Berlin,beim Bundesverband e.V. djo – Deutsche Jugend in Europa, einem der besten Jugendverband Deutschlands, gelandet. Ich wurde ganz herzlich von dem Geschäftsführer – Herrn Robert Werner und meiner Ansprechpartnern Frau Theres du Vinage, sowie von allen Mitarbeitern in Empfang genommen. Nach dem ersten Tag ging mir nur ein Gedanke  durch den Kopf – was ich machen sollte. Doch Schritt für Schritt hat mir meine Ansprechpartnerin alles erklärt.

Die vier Wochen gingen sehr schnell vorbei, da ich an sehr vielen Aufgaben in der Organisation  beteiligt war, vieles beobachtet und mitgehört habe. Meine neuen Kollegen gaben mir die Chance  viele Sachen kennenzulernen. So konnte ich z.B.  Erfahrung  bei der Beantragung einer internationalen Maßnahme sammeln, ich lernte wie  man das Antragsformular, das Programm und den Finanzierungsplan erstellt, ich unterstützte der Referentin für Internationales  bei der Prüfung der Anträge und  der Abrechnungen und fertigte Übersetzungen vom Deutsch ins Russisch für die djo-Webseite sowie für Flyer und Broschüren an. Es ist sehr wichtig zu erwähnen, dass mir meine erworbenen Kenntnisse im Bereich „Internationaler Jugendaustausch“ halfen, mein Ziel zu erreichen: Mit Hilfe meiner Ansprechpartnerin fand ich Partnerorganisation in Deutschland, mit der wir für das Jahr 2017 schon gemeinsames Austauschprojekt planen! So kann ich mit Gewissheit sagen – die Träume werden wahr!

Während der Praktikumszeit nahm ich an zwei ifa-Seminaren teil, bei denen  alle Hospitanten/innen und Kulturassistenten/innen dabei waren. Wir hatten die Möglichkeit unsere Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und  Netzwerke aufzubauen.

Mein Praktikum war  für mich eine tolle Erfahrung. Ich würde gern weiter mit ifa und djo zusammenarbeiten. Ich danke  auch dem ifa und dem djo Geschäftsführer Herrn Robert Werner für die ausgezeichnete Möglichkeit, neue Impulse sammeln zu können und natürlich auch meinem Chef,  Herrn Valeri Dill und den Mitarbeitern des Volksrates der Deutschen Kirgistans dafür, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben in Deutschland ein Hospitationspraktikum zu absolvieren.

 

Referentin für Jugendarbeit beim Volksrat der Deutschen Kirgistans

Iuliia Gert

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